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Eine Polizistin im Gespräch mit einem Bürger

Polizeiliche Prävention der Thüringer Polizei

Prävention umfasst alle Programme und Maßnahmen, die Kriminalität als gesellschaftliches Phänomen oder als individuelles Ereignis quantitativ verhüten, qualitativ vermindern oder zumindest in ihren Folgen gering halten. Die polizeiliche Prävention als Kernaufgabe umfasst im Rahmen gesamtgesellschaftlicher Prävention eigenständig durch die Polizei wahrzunehmende Aufgaben sowie die Mitwirkung an Präventionsmaßnahmen anderer Verantwortungsträger. Der konkrete Beitrag besteht vor allem darin, diese auf kriminalitätsrelevante Probleme hinzuweisen und zur Problemlösung benötigte Informationen bereitzustellen.

Diese Seiten sind ein umfangreiches Angebot an aufbereiteten Informationen zu verschiedenen Themenbereichen für alle Interessierten. Sie verweist unter anderem auch auf Nutzungsmöglichkeiten im Rahmen des Programms Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK) und hält News und aktuelle Informationen bereit.

Aktuell

  • Schützen Sie sich mit den Tipps der Polizei vor dem Griff in die Tasche!

    Ob dieses Jahr Weihnachtsmärkte überhaupt stattfinden und unter welchen Bedingungen, unterscheidet sich von Bundesland zu Bundesland, von Gemeinde zu Gemeinde. Doch unabhängig von 2 G-, 3 G- oder anderen Regeln werden sich auf den Märkten dennoch viele Menschen tummeln. Ein Eldorado für Taschendiebe und -diebinnen: Sie lieben Menschenmengen, um in einem unachtsamen Moment schnell zugreifen zu können. Die Polizei gibt Tipps, wie Sie Ihre Wertsachen vor Diebstahl schützen.

    Zur Pressemitteilung des ProPK gelangen Sie hier>

  • Angesichts zunehmender Betrugsfälle über Messenger-Dienste, wie beispielsweise WhatsApp, und einer wachsenden Anzahl von Betrugsmaschen können alle Altersgruppen einfache Maßnahmen ergreifen, um sich zu schützen.

    Der Messenger-Dienst WhatsApp und die Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes klären in einer Kampagne gemeinsam darüber auf, wie sich Nutzerinnen und Nutzer vor Betrug in Messenger-Diensten schützen können. Jeder Vierte in Deutschland wurde laut Digitalbarometer 2021 schon einmal Opfer von Kriminalität im Internet. Darunter waren auch Betrugsfälle über Messenger-Dienste. Angesichts dieser Entwicklung haben WhatsApp und die Polizeiliche Kriminalprävention die Aufklärungskampagne „Kontrolle ist besser – Check Deinen Chat“ ins Leben gerufen. Die Kampagne gibt Ratschläge und einfache Tipps zum Schutz vor Betrug auf WhatsApp.

    Zur Pressemitteilung des ProPK im Zusammenwirken mit WhatsApp gelangen Sie hier>

  • Derzeit versenden unbekannte Täter angeblich vom Bundeskriminalamt (BKA) stammende E-Mails, um möglicherweise Betrugsstraftaten vorzubereiten.
    Der Verfasser der Spam-Mails gibt sich unter dem Kürzel „Holzer.BKA“ fälschlicherweise als Direktor des Bundeskriminalamts aus und beschuldigt die Empfänger,
    kinderpornografisches Material abgerufen zu haben.

    Zur Pressemitteilung des BKA gelangen Sie hier>

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    Zum 1. Oktober 2021 trat eine Gesetzesverschärfung in Kraft, mit der Nachstellungen effektiver bekämpft und Cyberstalking besser erfasst werden soll. Wer einer anderen Person regelmäßig auflauert oder sie wiederholt belästigt, landet künftig schneller vor Gericht.

    Zukünftig reicht es bereits aus, wenn ein wiederholtes Nachstellungsverhalten nachgewiesen wird, das geeignet ist, die Lebensgestaltung des Opfers "nicht unerheblich" zu beeinträchtigen.

    Bisher musste ein „beharrliches“ Nachstellungsverhalten nachgewiesen werden, welches dazu führt, die Lebensgestaltung des Opfers „schwerwiegend“ zu beeinträchtigen. Diese Voraussetzungen wurden nun abgesenkt. Im neuen Gesetzestext wurde das Wort „beharrlich“ durch „wiederholt“ und das Wort „schwerwiegend“ durch „nicht unerheblich“ ersetzt.

    Strafbar ist künftig auch, wenn ein Täter die Identität seines Opfers vortäuscht. Über sogenannte Stalking-Apps oder Stalkingware können Täter unbefugt auf Social-Media-Konten oder Bewegungsdaten von Opfern zugreifen und so deren Sozialleben ausspähen. In anderen Fällen täuschen Täter die Identität ihres Opfers vor und legen in sozialen Medien Konten an, über die sie Bilder oder Nachrichten veröffentlichen. Diese Handlungen werden durch das Gesetz konkret erfasst.

    Ziel der Gesetzesverschärfung ist es, die Rechte der Opfer besser und einfacher durchzusetzen und das Gesetz den technischen Fortschritten anzupassen.

    Der Strafrahmen wird weiterhin eine Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder eine Geldstrafe umfassen. Zugleich sieht das Gesetz aber eine Neuregelung für besonders schwere Fälle vor, bei denen eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren ausgesprochen werden kann. Hierzu sollen u. a. Fälle von Nachstellungen über längere Zeiträume oder Taten gehören, durch die der Täter eine Gesundheitsschädigung des Opfers oder einer dem Opfer nahestehenden Person verursacht. Ebenso soll es als besonders schwerer Fall gelten, wenn der Täter über 21 und das Opfer unter 16 Jahre alt ist.

    Mehr Informationen zum Thema "Stalking"

  • Im Oktober 2021 startet der zweite Teil der Kampagne SOUNDS WRONG der Polizei
    gegen die Verbreitung von Kinderpornografie im Netz.

    Mehr Informationen und Videoclip

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    Seit dem 2. August 2021 wird der Personalausweis im neuen Design eingeführt. Äußerlich erkennbar ist das neue Design an der EU-Flagge, welche ab dem 2. August 2021 ebenso auf allen Personalausweisen der EU Mitgliedstaaten eingeführt wird. Damit setzt Deutschland die Vorgaben der Verordnung (EU) 2019/1157 um.

    In diesem Flyer werden die wesentlichen Sicherheitsmerkmale erläutert. Viele bekannte Merkmale wurden auf den neuesten Stand der Technik weiterentwickelt sowie um weitere, hochsichere Merkmale ergänzt. Damit können Missbrauch, Verfälschung oder Totalfälschung auch weiterhin zuverlässig erkannt werden.

    Flyer - Sicherheitsmerkmale Personalausweis

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    Am 1. Juli 2021 triff die Strafverschärfung für Kindesmissbrauch in Kraft. Ab sofort gilt sexueller Kindesmissbrauch und die Verbreitung von Missbrauchsdarstellungen nicht länger als Vergehen, sondern als Verbrechen. Wir zeigen auf, was die Gesetzesänderungen beinhalten.

    Strafverschärfungen bei Kindesmissbrauch

    Bei Verdächtigen des schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern, des sexuellen Missbrauchs von Kindern mit Todesfolge und der gewerbs- oder bandenmäßigen Verbreitung kinderpornographischer Inhalte sind die Hürden zur Anordnung der Untersuchungshaft niedriger. Zudem wird in der Strafprozessordnung ausdrücklich ein Beschleunigungsgebot für Strafverfahren mit minderjährigen Opferzeuginnen und Opferzeugen verankert. Telekommunikationsüberwachung wird auch bei Ermittlungen wegen des - Sich Verschaffens - oder Besitzes von Kinderpornografie möglich sein.

    Auch in den Fällen des Grundtatbestandes des sexuellen Missbrauchs von Kindern sowie der Verbreitung kinderpornografischer Inhalte kann eine Onlinedurchsuchung und eine Verkehrsdatenerhebung von auf Vorrat gespeicherten Daten angeordnet werden.

    Verbreitung findet auch durch Kinder und Jugendliche statt

    Darstellung von Sexueller Gewalt an Kindern und Jugendlichen wird häufig auch durch gleichaltrige verbreitet. Meist unbewusst in Gruppenchats mit bis zu 100 Mitgliedern. In solchen Fällen machen sich alle strafbar, denn schon der Besitz solchen Bildmaterials ist Grund für eine Strafverfolgung.

    Strafverschärfungen als Übersicht:

    • Der Tatbestand des sexuellen Missbrauchs von Kindern nach § 176 StGB und die Verbreitung, Besitz und Besitzverschaffung von Kinderpornografie nach § 184b StGB sind nun Verbrechenstatbestände, d. h. mit einer Mindestfreiheitsstrafe von einem Jahr strafbewehrt.

    • Die Strafvorschriften über den sexuellen Missbrauch von Schutzbefohlenen und in Abhängigkeitsverhältnissen nach § 174 StGB erfassen künftig auch Handlungen mit oder vor Dritten.

    • Die Verjährungsfrist bei der Herstellung kinderpornografischer Inhalte, die ein tatsächliches Geschehen wiedergeben, beginnt zukünftig erst mit Vollendung des 30. Lebensjahrs des Opfers.
       

    Weitere Informationen gegen die Verbreitung von Kinderpornografie der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes

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