Zur Hauptnavigation . Zur Bildergalerie . Zum Seiteninhalt

Eine Polizistin im Gespräch mit einem Bürger

Polizeiliche Prävention der Thüringer Polizei

Prävention umfasst alle Programme und Maßnahmen, die Kriminalität als gesellschaftliches Phänomen oder als individuelles Ereignis quantitativ verhüten, qualitativ vermindern oder zumindest in ihren Folgen gering halten. Die polizeiliche Prävention als Kernaufgabe umfasst im Rahmen gesamtgesellschaftlicher Prävention eigenständig durch die Polizei wahrzunehmende Aufgaben sowie die Mitwirkung an Präventionsmaßnahmen anderer Verantwortungsträger. Der konkrete Beitrag besteht vor allem darin, diese auf kriminalitätsrelevante Probleme hinzuweisen und zur Problemlösung benötigte Informationen bereitzustellen.

Diese Seiten sind ein umfangreiches Angebot an aufbereiteten Informationen zu verschiedenen Themenbereichen für alle Interessierten. Sie verweist unter anderem auch auf Nutzungsmöglichkeiten im Rahmen des Programms Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK) und hält News und aktuelle Informationen bereit.

Aktuell

  •  

    Seit dem 2. August 2021 wird der Personalausweis im neuen Design eingeführt. Äußerlich erkennbar ist das neue Design an der EU-Flagge, welche ab dem 2. August 2021 ebenso auf allen Personalausweisen der EU Mitgliedstaaten eingeführt wird. Damit setzt Deutschland die Vorgaben der Verordnung (EU) 2019/1157 um.

    In diesem Flyer werden die wesentlichen Sicherheitsmerkmale erläutert. Viele bekannte Merkmale wurden auf den neuesten Stand der Technik weiterentwickelt sowie um weitere, hochsichere Merkmale ergänzt. Damit können Missbrauch, Verfälschung oder Totalfälschung auch weiterhin zuverlässig erkannt werden.

    Flyer - Sicherheitsmerkmale Personalausweis

  •  

    Am 1. Juli 2021 triff die Strafverschärfung für Kindesmissbrauch in Kraft. Ab sofort gilt sexueller Kindesmissbrauch und die Verbreitung von Missbrauchsdarstellungen nicht länger als Vergehen, sondern als Verbrechen. Wir zeigen auf, was die Gesetzesänderungen beinhalten.

    Strafverschärfungen bei Kindesmissbrauch

    Bei Verdächtigen des schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern, des sexuellen Missbrauchs von Kindern mit Todesfolge und der gewerbs- oder bandenmäßigen Verbreitung kinderpornographischer Inhalte sind die Hürden zur Anordnung der Untersuchungshaft niedriger. Zudem wird in der Strafprozessordnung ausdrücklich ein Beschleunigungsgebot für Strafverfahren mit minderjährigen Opferzeuginnen und Opferzeugen verankert. Telekommunikationsüberwachung wird auch bei Ermittlungen wegen des - Sich Verschaffens - oder Besitzes von Kinderpornografie möglich sein.

    Auch in den Fällen des Grundtatbestandes des sexuellen Missbrauchs von Kindern sowie der Verbreitung kinderpornografischer Inhalte kann eine Onlinedurchsuchung und eine Verkehrsdatenerhebung von auf Vorrat gespeicherten Daten angeordnet werden.

    Verbreitung findet auch durch Kinder und Jugendliche statt

    Darstellung von Sexueller Gewalt an Kindern und Jugendlichen wird häufig auch durch gleichaltrige verbreitet. Meist unbewusst in Gruppenchats mit bis zu 100 Mitgliedern. In solchen Fällen machen sich alle strafbar, denn schon der Besitz solchen Bildmaterials ist Grund für eine Strafverfolgung.

    Strafverschärfungen als Übersicht:

    • Der Tatbestand des sexuellen Missbrauchs von Kindern nach § 176 StGB und die Verbreitung, Besitz und Besitzverschaffung von Kinderpornografie nach § 184b StGB sind nun Verbrechenstatbestände, d. h. mit einer Mindestfreiheitsstrafe von einem Jahr strafbewehrt.

    • Die Strafvorschriften über den sexuellen Missbrauch von Schutzbefohlenen und in Abhängigkeitsverhältnissen nach § 174 StGB erfassen künftig auch Handlungen mit oder vor Dritten.

    • Die Verjährungsfrist bei der Herstellung kinderpornografischer Inhalte, die ein tatsächliches Geschehen wiedergeben, beginnt zukünftig erst mit Vollendung des 30. Lebensjahrs des Opfers.
       

    Weitere Informationen gegen die Verbreitung von Kinderpornografie der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes

  • Die Freude über die lang ersehnte Covid19-Impfung ist oft so groß, dass manche Menschen ihren Impfpass mit dem Eintrag der Impfung in den sozialen Netzwerken posten. Kriminelle nutzen die so verbreiteten Daten dazu, Impfpässe zu fälschen und diese im Netz zum Verkauf anzubieten. Die Betrüger nutzten dabei Daten über den Impfstoff oder die abgebildete Chargennummer oder die Anschrift aus privaten Posts, um ihre Fälschungen möglichst originalgetreu aussehen zu lassen. Bei den Kriminellen begehrt sind auch die privaten Gesundheitsdaten, die in einem Impfpass eingetragen sind.


    Wichtig ist: Gesundheitsdaten sind hochsensible Daten. Diese haben im Netz nicht verloren.

    Nicht nur die Täter begehen eine Straftat, sondern auch die Käufer. Wer einen solchen gefälschten Impfpass erwirbt, macht sich wegen Betrugs strafbar.

    Deshalb:

    • Veröffentlichen Sie keine Bilder von Ihrem Impfausweis in den sozialen Medien.
    • Melden Sie Angebote oder Anzeigen von gefälschten Impfausweisen der Polizei und dem Netzwerkbetreiber.
    • Achten Sie grundsätzlich auf den Schutz Ihrer Daten im Netz und im realen Leben.

  • Mittlerweile kann man sich auch privat Corona-Schnelltests, zum Beispiel in Discountern oder Drogeriemärkten, kaufen.

    Allerdings gibt es viele unseriöse Angebote auf dem Markt. Vor allem im Internet nutzen Betrüger das Testbedürfnis der Menschen aus.
    Deshalb beherzigen Sie folgende Tipps:

    • Erwerben Sie Selbsttests nur im Fachhandel oder bei Händlern, denen Sie zu 100% vertrauen.
    • Werden Sie misstrauisch, wenn der Shop als Zahlungsmittel ausschließlich Vorauskasse oder Zahlung per Kreditkarte anbietet.
    • Wenn bei einem Anbieter Schnelltests nur halb so teuer sind wie bei allen anderen, klingt das nach Betrug - besser die Finger davon lassen!
    • Reagieren Sie auch nicht auf E-Mails die besonders günstige Corona-Selbsttests anbieten oder Webbanner, die Ihnen günstige Preise und schnelle Lieferung versprechen.

    Es ist davon auszugehen, dass Sie nach der Bezahlung an solche Anbieter keine Selbsttests erhalten. All das sind Anzeichen für einen möglichen Betrug.


  • Eine SMS macht derzeit die Runde, die eine Schadsoftware auf Smartphones installieren kann -
    sofern der Empfangende auf den mitgeschickten Link klickt.

    Zum ausführlichen Beitrag gelangen Sie hier

     


  • Im Corona-Lockdown verbringen Schülerinnen und Schüler viel Zeit vor Bildschirmen und im Internet. Eine gute Medienkompetenz hilft Eltern und Kindern bei sicherem Umgang mit digitalen Medien. Wappnen Sie Ihre Kinder für das Onlinelernen im Homeschooling und klären Sie sie rechtzeitig über die möglichen Gefahren im Internet auf.
     

    Weiterführende Informationen, Medienkompetenz und Tipps


  • Unter Stalking versteht man im Allgemeinen das wiederholte widerrechtliche Verfolgen, Nachstellen, Belästigen, Bedrohen und Terrorisieren einer Person gegen deren Willen bis hin zu physischer und psychischer Gewalt.

     

    Weitere Informationen und eine aktuelle Studie zum Thema 


  • Immer öfter teilen Kinder und Jugendliche leichtfertig auch Kinderpornografie in Chats und Messengern – und machen sich damit auch strafbar.

    Mit den Kurzfilmen "#denkenstattsenden" und "sounds wrong" klärt die Polizei über die strafbare Verbreitung von Kinderpornografie in Chats und Messengern auf. Helfen auch Sie, die Verbreitung von Kinderpornografie zu stoppen.

    Hier geht`s zu den Clips

     


  • Der Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM) der Bundesregierung, Johannes-Wilhelm Rörig, und sein Team haben heute die Website www.kein-kind-alleine-lassen.de gestartet. Hier finden Kinder und Jugendliche direkten Kontakt zu Beratungsstellen und auch Erwachsene bekommen Informationen, was sie bei sexueller und anderer familiärer Gewalt in der Corona-Krise tun können.

    Es wurde die Website www.kein-kind-alleine-lassen.de  errichtet, um Informationen zum Thema bereitzustellen.

    Einige Informationen erhalten Sie über die folgenden Links:

    Pressemitteilung des UBSKM

    Flyer - Motive für Kinder

    Flyer - Motive für Erwachsene

    Hilfe-Flyer

Themen

Blaues Feld mit weißer Beschriftung Beratungsstellen
Blaues Feld mit weißer Beschriftung ProPK
Blaues Feld mit weißer Beschriftung Polizeiliche Kriminalstatistik

 


 

Blaues Feld mit weißer Beschriftung Eigentums- und Einbruchsschutz
Blaues Feld mit weißer Beschriftung Kinderschutz
Blaues Feld mit weißer Beschriftung PoliPap

 


 

Blaues Feld mit weißer Beschriftung Jugendprävention
Blaues Feld mit weißer Beschriftung Drogenprävention
Blaues Feld mit weißer Beschriftung Cybercrime

 


 

Blaues Feld mit weißer Beschriftung Prävention für Senioren
Blaues Feld mit weißer Beschriftung Opferschutz
Blaues Feld mit weißer Beschriftung Häusliche Gewalt

 

 

Das Thüringer Innenministerium in den sozialen Netzwerken: