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Kindesmisshandlung

Kindesmisshandlung ereignet sich vor allem innerhalb der Familie - Opfer sind deshalb auf die Hilfe von außen angewiesen: Misshandlung geht uns alle an!

Unter Kindesmisshandlung wird heute allgemein die psychische und physische Schädigung von Kindern oder Jugendlichen durch Eltern, Erziehungsberechtigte und andere nahe stehende Personen wie Nachbarn oder Verwandte verstanden.

Im Folgenden finden Sie Ratschläge, wie Sie Misshandlung erkennen können und nützliche Verhaltensregeln zum Schutz von Kindern und Jugendlichen.

 

 

Misshandlung - körperliche und seelische Gewalt gegen Kinder

Kindesmisshandlung kann bereits dort beginnen, wo Kinder durch Strafen, Klapse, Überforderung oder Liebesentzug geschädigt werden. Diese Schädigungen können sowohl durch Handlungen (wie bei körperlicher und seelischer Misshandlung) als auch durch Unterlassungen (wie bei Vernachlässigungen) zustande kommen und haben immer Langzeitfolgen. Sie ereignen sich überwiegend innerhalb der Familie oder der Lebensgemeinschaft, aber auch in Kindergärten, Schulen und ähnlichen Einrichtungen.

Physische Misshandlungen

Physische Misshandlungen sind alle Handlungen von Eltern oder anderen Bezugspersonen, die zur (körperlichen) Verletzung oder zum Tod des Kindes führen können.

Psychische Misshandlungen

Psychische Misshandlungen („seelische Gewalt“) sind alle Äußerungen oder Verhaltensweisen, die Kinder und Jugendliche ängstigen, sie herabsetzen, terrorisieren, isolieren oder überfordern und ihnen das Gefühl eigener Wertlosigkeit vermitteln. Hierzu gehören sadistische „Erziehungs“-Methoden (beispielsweise das Kind stundenlang in eine dunkle Kammer einsperren) und seelische Grausamkeit, ebenso aber auch scheinbar harmlosere Formen der Ablehnung und psychischen Bestrafung, etwa die ständige demütigende Bevorzugung eines Geschwisterkindes, die Isolierung des Kindes oder die Bestrafung mit andauerndem Liebesentzug. Seelische Gewalt ist ebenso grausam wie Schläge, wenn nicht sogar schlimmer, da sie nicht so sichtbar ist und daher nicht so wahrgenommen werden kann wie andere Formen der Kindesmisshandlung. Außerdem ist sie Teil aller Misshandlungsformen und deshalb auch die häufigste Form von Gewalt gegen Kinder: Körperliche Gewalt und Vernachlässigung bedeuten immer auch seelische Gewalt! „Elterliche Gewalt“ statt „elterlicher Sorge“ ist in vielen Familien immer noch Realität.

 

 

Infografik von ProPK

Informationsbroschüre Ihrer Polizei

 


 

Baby`s nicht schütteln!

Innerhalb der Kooperation von TMBJS, TMASGFF und LAG Kinder- und Jugendschutz in Thüringen e. V. zum Thema "Frühe Hilfen" hat die  Techniker Krankenkasse, Landesverband Thüringen, den Flyer "Babys nicht schütteln!"  auch in englischer, russischer, türkischer und arabischer Sprache herausgegeben. Als Arbeitshilfe unterstützt dieser u. a. auch im Umgang mit jungen Müttern und Eltern in Erstaufnahmeeinrichtungen und Gemeinschaftsunterkünften mit gezielten Informationen und kurzen Handlungshinweisen.  Bei Bedarf sind die Flyer unter
info@jugendschutz-thueringen.de bestellbar.

 

 

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