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Opferschutz

Jeder kann Opfer einer Straftat oder eines schlimmen Ereignisses werden.

Die Polizei ist oft der erste Ansprechpartner nach solchen Ereignissen und ihr kommt damit eine besondere Verantwortung im Umgang mit Opfern zu. Zeugen und Angehörige erwarten von der Polizei neben der Aufklärung von Straftaten auch Unterstützung und Hilfe.

Opferschutz ist deshalb die Aufgabe aller Polizeibeamtinnen und -beamten.

Opfer im Sinne des Polizeilichen Opferschutzes ist, wer durch eine Tat oder ein Ereignis unmittelbar oder mittelbar in seinem seelischen Wohlbefinden, seiner körperlichen Unversehrtheit, materiell und/oder sozial beeinträchtigt wurde.

Das bedeutet, dass neben Straftaten auch Ereignisse, die nicht unmittelbar mit Gewalt in Verbindung stehen, wie z.B. Einbruch, Stalking, Verkehrsunfälle oder Wohnungsbrände bei Betroffenen zu erheblichen Belastungen führen. Viele Betroffene sehen sich zum ersten Mal im Leben mit Justiz und Polizei konfrontiert.

Der sensible Umgang mit Opfern einer Straftat ist ein wichtiger Bestandteil polizeilicher Arbeit in Thüringen.

Der polizeiliche Umgang mit Kriminalitäts- und Unfallopfern basiert auf drei Grundsätzen:

  • Berücksichtigung der Ausnahmesituation, in der sich Opfer von Kriminalität und Verkehrsunfällen befinden können.
  • Vermittlung von adäquaten Hilfsangeboten.
  • Aufklärung über Opferrechte und den Ablauf eines Strafverfahrens.

Dabei ist die Polizei nicht nur um den Opferschutz und die Vermittlung von Opferhilfe bemüht, sondern versucht auch Menschen durch ihre Beratungen, vor weiteren Straftaten zu schützen.

Hier gelangen Sie zu den Polizeilichen Beratungsstellen.

Unabhängig von der Schwere einer Straftat oder eines Ereignisses stehen wir Ihnen als Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner zur Verfügung und helfen Ihnen weiter.

 

Die Opferschutzbeauftragten der Thüringer Polizei

Neben der Zentralstelle Opferschutz der Thüringer Polizei gibt es in jeder Landespolizeiinspektion benannte Opferschutzbeauftragte.

Sie

  • sind polizeiliche Ansprechpartner nach innen und außen,
     
  • geben die Leitlinien und Standards des polizeilichen Opferschutzes bekannt,
     
  • unterstützen die Opferbetreuung in herausragenden Fällen und in besonderen polizeilichen Einsatzlagen,
     
  • wirken an der behördlichen Fortbildung zum Opferschutz und zur Opferhilfe mit,
     
  • wirken in regionalen Gremien, Netzwerken, Arbeitskreisen und Besprechungen mit,
     
  • erstellen behördenspezifische Informationen und Medien.
     

Struktur Polizeilicher Opferschutz Thüringen

 

 

Informationen für alle, die Opfer einer Straftat geworden sind

Merkblätter und Broschüren für Opfer von Straftaten

 

 

 

 

Informationen zur psychosozialen Prozessbegleitung

  • Ich habe Rechte
    Ein Wegweiser durch das Strafverfahren
    für jugendliche  Zeuginnen und Zeugen

  • Psychosoziale Prozessbegleitung
    im Strafverfahren


     

  • Wir begleiten Sie - Psychosoziale
    Prozessbegleitung 
    (Text in leichter Sprache)

     

Zentrale Anlaufstelle für grenzüberschreitende Kindschaftskonflikte - ZAnK

„Kindschaftskonflikte mit Auslandsbezug, seien es Auseinandersetzungen um Sorge- und Umgangsrecht oder die Entführung eines Kindes aus oder nach Deutschland, stellen Betroffene und Fachleute häufig vor besondere Herausforderungen.“

Das polizeiliche Tätigwerden in Fällen von Kindesentziehungen stellt sich aufgrund der dem Delikt häufig innewohnenden hohen Emotionalität und des Zusammentreffens von Straf- und Zivilrecht für die handelnden Polizeibeamt/innen nicht immer einfach dar.

Die grenzüberschreitenden Fälle von Kindesentziehung treten überwiegend in binationalen Ehen und Partnerschaften auf, nach deren Scheitern oder Scheidung der (oft ausländische) Vater oder die (oft ausländische) Mutter ein oder mehrere gemeinsame Kinder ohne Wissen oder gegen den Willen des in Deutschland lebenden Elternteils in sein/ihr Heimatland verbringt. Gelegentlich werden die Kinder auch der Pflege dort lebender Familienangehöriger überlassen, und der entziehende Elternteil kehrt ohne die Kinder nach Deutschland zurück.

Die zentrale Anlaufstelle für grenzüberschreitende Kindschaftskonflikte (ZAnK) berät bundesweit sowohl Betroffene als auch Fachleute (wie Polizei) zu grenzüberschreitenden Kindschaftskonflikten. Eine frühzeitige Einbindung, evtl. noch im Vorfeld einer möglichen Entführung, ist dabei wünschenswert.

 

 

 

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